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Tipp des Monats Juni 2006 W. Gräfe Steuerberater in Hamburg I. Für die Höhe der Umsatzsteuer ist es ausschlaggebend, wann die Lieferung oder Leistung ausgeführt wurden ist. 1. Sie kaufen ein Auto im Dezember 2006 und vereinbaren eine Mehrwertsteuer von 16%. Der Händler liefert dieses 2. Sie bestellen dieses Auto bereits im August 2006, die Lieferung erfolgt wiederum im Januar 2007. Wichtig Werden Verträge vor dem 01.09.2006 abgeschlossen, so hat der Händler in jedem Fall, gleichgültig, welcher Steuersatz vereinbart wurde, einen Anspruch an Sie in Höhe von 19%. Diesen Anspruch können Sie nur ausschließen, wenn Sie schon heute im Vertrag aufnehmen, dass die Erhöhung der Mehrwertsteuer nicht auf Sie abgewälzt werden darf. II. Kleinunternehmer und bestimmte Berufsgruppen können ihre Umsätze dann versteuern, wenn das Geld auf
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Vorgaben: (alle Beträge in Euro) |
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Schlussrechnung 31.01.2007 netto |
110.000,00 |
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Abschlagsrechnung 31.12.2006 |
100.000,00 |
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+ 16% |
16.000,00 |
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1) Es ist wie folgt abzurechnen: |
Die Leistung ist am 31.01.2007 vollendet, es gelten 19% |
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netto |
MwSt |
brutto |
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Abzurechnen ist |
110.000,00 |
20.900,00 |
130.900,00 |
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Abschlagsrechnung |
100.000,00 |
16.000,00 |
116.000,00 |
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Restzahlung |
10.000,00 |
4.900,00 |
14.900,00 |
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2)Haben Sie dagegen mit einer Teilleistung abgerechnet, ergeben sich |
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Teilschlußrechnung |
100.000,00 |
16.000,00 |
116.000,00 |
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Schlußzahlung |
10.000,00 |
1.900,00 |
11.900,00 |
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gesamt wurden bezahlt |
110.000,00 |
17.900,00 |
127.900,00 |
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im ersten Teil ergaben sich |
110.000,00 |
20.900,00 |
130.900,00 |
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gespart wurden bei dem nicht Vorsteuerabzugsberechtigten |
0,00 |
3.000,00 |
3.000,00 |
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Sie sehen also, dass durchaus schon vor dem 01.01.2007 Maßnahmen getroffen werden müssen, die negative Auswirkungen der Umsatzsteuererhöhung vermeiden, wobei diese Aufstellung keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann. |
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